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„Representing Deutschland“

28. September 2006

So, bzw so oder so wirbt Volkswagen in den USA für „German Engineering“.

it’s defenitly sucking…

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Wesensverwandtheit.

Das Dreifingerfaultier ist ein äußerst faszinierendes Geschöpf. Im Grunde ist die Trägheit sein einziger Wesenszug. Es schläft im Durchschnitt 20 Stunden am Tag. Am regsten ist das Faultier bei Sonnenuntergang, wobei das Wort „rege“ hier mit größtmöglicher Relativität zu verstehen ist. Am Boden kriecht es, wenn es motiviert ist, mit einem Tempo von 250 metern die Stunde zu seinem nächsten Baum, das heißt, 440 Mal langsamer als ein motivierter Gepard. Unmotiviert legt es vier bis fünf Meter die Stunde zurück. Trifft man auf freier Wildbahn auf ein schlafendes Dreifingerfaultier, so genügt es in der Regel, es zwei bis drei Mal anzustoßen, um es zu wecken. Es wird sich dann in jede erdenkliche Richtung umsehen, nur nicht in die, aus der der Stoß kam.

Was das Gehör angeht, ist ein Faultier nicht wirklich taub, es interessiert sich nur nicht für Geräusche. Und den etwas höher entwickelten Geruchssinn sollte man auch nicht überschätzen. Es heißt sie könnten abgestorbene Äste riechen und dann meiden, doch es wird berichtet, dass Faultiere häufig zu Boden fallen, weil sie sich an abgestorbenen Ästen festhalten. Man fragt sich, wie ein solches Tier überhaupt überleben kann. Es überlebt, weil es so langsam ist. Trägheit und Schläfrigkeit schützen es vor allen Gefahren, sie sorgen dafür, dass ein Jaguar oder Ozelot das Faultier überhaupt nicht wahrnimmt. Das Dreifingerfaultier lebt in vollkommenem Einklang mit seiner Umgebung. Stehts hat es ein gutmütiges Lächeln auf den Lippen.

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von den farben…

„Wisch dir die scheisse ausm Gesicht!“ schrie irgendeine Person die ich nurnoch in umrissen erkennen konnte. „Nein!“ schrie ich zurück. „Das ist unsere Kriegsbemalung!“. Irgendjemand hatte mir das Gesicht blau angemalt und gesagt „jetzt gehörst du zu uns“. Ich war stolz. Man drückte mir einen Topf mit Farbe in die Hand und ich verstand sofort. Meine Aufgabe war es so schnell es geht viele Menschen in unsere Mannschaft zu holen. Denn die anderen Freaks, jene mit roter farbe, würden ebenso eifrig am Endsieg arbeiten. Ich war auf dem absoluten höhepunkt meines PCP-Rausches. Ich grinste, tanzte und malte und tanzte und grinste. Ab und an kamen mir ein paar Worte über die lippen, die ich aber selbst nichtmal mehr verstand. Egal, denn ich war nicht alleine.

Ich hatte schon die zweite nacht nicht geschlafen. Hatte sogar am vorabend noch Kreislaufzusammenbrüche von den scheinbar doch zu großzügig konsumierten Pillen gehabt, war eigentlich durch und fertig. Aber jetzt hatte ich nochmal Kraft, konnte Bäume aus dem Boden reißen, war wie frisch aus dem Ei gepellt. Licht schien ein neues erlebnis zu sein, es drang mir tief in die knochen, es war früher Mittag oder später Vormittag, je nach Betrachtungsweise. Um mich herum tanzende, grinsende leute. Manche trugen flaggen, fast alle hatten fahnen.

Die stimmung war gelöst. Wen „wir“ noch nicht blau gemalt hatten, hatten „sie“ rot gemalt. Wir brauchten wasser, wir fragten, holten, organisierten, bekamen es. Wir versuchten so manchem das rot abzuwaschen und nun doch wieder blau einzufügen. Es gab zwei weiße banner, sie waren zwischen Bäumen gespannt. Von zeit zu zeit ein flash: Wir malten. Nein kleksten. Jemand hatte sich einen Turban aufgesetzt.

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ride the line

Das hier hat mich grade sehr fasziniert.

vorallem als ich das hier gesehen hatte:

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Wut im Paradies

27. September 2006

Den Fernsehfilm, dessen Inhaltsangabe so beginnt, zeigt das sogenannte Erste am Mittwoch im Hauptabendprogramm. Wie zum Hohn, nachdem dafür der umstrittene Fernsehfilm ‚Wut', «harter, politisch nicht korrekter Stoff» (‚Tsp.‘/ Sa.), weichen musste.

«Wut» läuft dann am Freitag um 22.00 Uhr, eingebettet in eine «Livediskussion mit Politikern, Experten und Betroffenen» sowie Sandra Maischberger. Im Anschluss beruhigt wiederum ein ‚romantisches Drama‘ («Als die attraktive Hamburger Landschaftsarchitektin Ulrike Bongart ein Weingut in der Nähe von Barcelona erbt…») die Gemüter.

(via.)

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eins weniger, eins bleibt.

Hallo.
Ich habe zwei lieblingsblogs. Eins ist jetzt nichtmehr da. Eins gibt es immernoch.

Zuerst zur schlechten Nachricht. Es war trashig, krass und es kannte keine Tabus. Germanophobia hat aufgehört zu bloggen. Das ist sehr schade. Aber es geht mit neuem anspruch weiter. Mal schauen ob mir das gefällt.

So nun zu meinem zweiten lieblingsblog. Dort bin ich reinster konsument. Ich habe noch nie etwas kommentiert. Auch hab ich erst einmal einen beitrag verlinkt. Aber Lysis: du hast ein tolles blog und das muss jetzt einfach mal gesagt werden. weida so :)

bookmark this!

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Depressionen und andere Arschlöcher


Das Wetter ist noch gut. Naja, es war zumindest noch gut. Man stelle sich vor, ein junger Mann wacht auf. Er hat ausgeschlafen. Er hat geschlafen, über 30 Stunden lang, aber er ist immernoch müde. Was war das für ein schlaf? Er fühlt sich verwirrt. Bevor er kaputt ins Bett gefallen war, hatte er gewacht. War er wach. War er hier und dort, hat getanzt und gelacht, hat drogen zu sich genommen, hat getrunken, viel getrunken. Er hat Nächte verstreichen lassen ohne sich auszuruhen. Er hatte Spass, viel Spass. War unterwegs gewesen mit Freunden und Menschen von denen er es zumindest behauptet.

Dann wacht er auf. Das Wetter ist (immernoch) gut. Kaum eine Wolke am Himmel. Er ist müde, verpeilt, verkatert. Er ist traurig. Er geht auf die Straße. Das Licht, es scheint von der Sonne zu rühren, blendet ihn. Mit verkniffenen Augen geht er zur Bäckerei, kauft sich ein Baguette. Das Baguette ist sicher nicht schuld an der ganzen scheiße. Es ist ein tolles Baguette, belegt mit allem was man sich auf seinem Baguette so wünscht. Deshalb kauft er es sich ja auch. Aber es schmeckt nicht, obwohl es schmecken müsste. Das es nicht schmeckt liegt nicht am Baguette sondern am allgemeinen Zustand des Konsumenten. Er nimmt noch einen Kaffee im Plastikbecher mit. Zwei milch, zwei zucker. Das ist schon besser. Er setzt sich hin, setzt sich auf eine Parkbank in einer kleinen Grünanlage und bleibt dort erstmal sitzen. Er denkt nicht groß nach, macht keine Pläne, sondern sitzt und ist damit beschäftigt unzufrieden zu sein. Nach Stunden der Unzufriedenheit steht er auf, geht nachhause, legt sich ins Bett, macht das Radio an. Im Sleep-modus schaltet sich das Radio von alleine wieder aus, aber das merkt er schon nicht mehr, er schläft schonwieder.

Vincent van Gogh

Dann wird es wieder Tag. Naja nacht. Er wacht auf. Steht auf. Macht das licht an, denn er ist in tiefster Nacht aufgewacht, denn er ist am tiefsten Mittag eingeschlafen. Er steht auf und macht das Licht an, stolpert in die Küche, setzt Wasser auf, trinkt Tee.

Schwarzer Tee ohne Zucker.

Er packt ein paar sachen ein, guckt auf die Uhr, es ist eine beschissene Uhrzeit. Wäscht sich. Putzt die Zähne. Verlässt das Haus. Geht zum Bahnhof. Sitzt in einem Zug, vollkommen anonym. Niemand interessiert sich hier für die anderen. Traurig sind irgendwie alle. Außer die Kinder. Die rennen hin und her und nerven alle die versuchen anonym zu sein. Umsteigen nach 4 stunden, aussteigen nach noch einer.

Taxi oder Bus? Taxi.

Am anonymsten sitzt man alleine in einem Haus, dass man kennt aber nichtmehr erkennt. Man sitzt allein, kann nachdenken, kann entscheiden, kann vergessen. Hat zu tun und die Uhr läuft weiter und weiter. Ein tag folgt dem anderen und nichts lenkt einen ab.

Zu jeder vollen Stunde kommt der Kuckuck aus der Uhr die noch an der wand hängt und schreit danke.

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Frohe Weihnachten…

26. September 2006

Sehr geehrter Herr XXXXX,

in der genannten Angelegenheit hat mich das Amtsgericht XXXXX gemäß Beschluß vom 25.08.06 zu Ihrem Verteidiger bestellt.

Es geht – nach einer ersten Durchsicht der sehr umfangreichen Akten – um Vorfälle, die teilweise schon lange Zeit zurückliegen. (u.a. Ausschreitungen bei einer Demonstration gegen eine NPD-Veranstaltung in Frankfurt im August 2002 und die Einfuhr von Drogen) und nunmehr zusammengefaßt vor dem letztlich zuständigen Amtsgericht in XXXXX verhandelt werden sollen.

Mit dem zuständigen Richter im Amtsgericht habe ich die Vorgänge bereits vorbesprochen, wobei er erkennen ließ, daß er insbesondere die Ermittlungen hinsichtlich der Demonstration in Ffm für weit „überzogen“ hält und ihren Fall nunmehr möglichst „unbürokratisch“ zu einem vernünftigen Ende führen will.

Der Hauptverhandlungstermin ist für Mittwoch, der 13.12.2006, 9.00 Uhr, vorgesehen. Ich bitte Sie, sich diesen Termin schon einmal vorzumerken.

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standartoptics

21. September 2006

scheiss titel. scheisse, naja… usw.
Manche leute sind halt unbelehrbar.
Vollasi tony ist wahrscheinlich einer von ihnen, Michael Jackson auch.
Naja und da gibt noch so den ein oder anderen pappenheimer.

Ich jedenfalls bin sicher alles, nur nicht unbelehrbar.
Gestern gab es ein Plenum, naja kein wirkliches Plenum, wir waren ja zum malen verabredet. Die meisten betraten den Plenumsraum noch (halbwegs) nüchtern. Zu den während des Plenums herschenden Zuständen möchte sich wahrscheinlich eher keiner öffentlich äußern aber fest steht: Wir haben eine Menge geschaft! Die ganze sache scheint trodz kurzfristiger (ver)planung ziemlich gut und zügig voran gegangen zu sein.

Samstag wird richtig nett! :)

Naja, es brachte mir sicher keinen Nachteil danach mit einigen Plenumsteilnehmer/Innen nochmal in eine einschlägige Bar zu gehen. 4€ pro Person sag ich nur. Selten so breit gewesen. Uns gings super. Wir wussten das wir was vollbracht hatten, hatten es auch (gleich)zeitig gefeiert, aber mir fehlte was zum „top-day“,… ich wollte unbedingt noch eine Freundin in ner anderen Kneipe besuchen. Dort gabs umsonst alkohol, 2 schlägereien und musik (am ende von mir gespielt!!:) Wie zigaretten zu rauch wurden wurde geld zu drogen. Dann da weg, woanders hin, dann nochma woanders hin und jetzt hier her. Jetzt ist es, festhalten Donnerstag morgen, …. und ich sitz auf ner afterhour, und ich bin ja nicht der einzige… …was gibt es nur für leute :)

Heute voll organisatorisches zu regeln aber voller freude auf samstag :)
kommt alle:

Samstag , 15 Uhr, Frankfurter Tor
rischtisch fett gegen alles was euch stört.

wir sehn uns!

[kurzes update:]
wir beschießen harmlose leute die vorbei kommen aus dem 1. Stock, vom Balkon mit einer supersoccer (große Wasserpistole).
Die sind begeistert……

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übrigens

20. September 2006

Wer ohne einen Wecker im Nachtzug einschläft der wacht im Ostseebad Binz auf.
gude laune…