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für alle die es noch nicht gemerkt haben.

9. November 2006

Hier ist schluss, aus die maus. Nix zu retten, auch nicht mit 500 abos. Wenn kaulquappen zigarren rauchen und dann auch noch abhusten ist das selbst mir zu durch. Und nachdem nun endlich mal 2 leute aus dem flash nichtmehr aufgewacht sind, frag ich mich ob der tote herr wolf wohl besser riecht als 2 wochen zeltlager in nem müllkontainer. Kurz und knapp, ich noch treppe du schon fahrstuhl, doch du nur göthe ich voll schiller.

Deinen inneren seelenfrieden musst du dir zukünftig woanders abholen. Du kannst dir zwar gewiss sein, dass es da draußen noch jemanden gibt der es härter treibt, jedoch wird dir das in zeiten der langsam eintretenden inkontinenz auch nicht helfen. Sie zeigt dir, dass du für dein handeln selbst verantwortlich bist.
Meine geistig gefausteten analen werd ich zwar weiter zum besten geben. Jedoch nicht hier, und auch nicht da wo du es vermutest. Fragen lohnt sich nicht. Anna und Arthur liegen nämlich am Mallorquinischen strand und halten zwar nicht das maul, gurgeln und rülpsen aber nur selbstgerecht. Wer jetzt durst bekommen hat oder einfach nur traurig ist: Graffitientferner und Felgenreiniger sollen helfen.

peace out!

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Clubsaison

16. Oktober 2006

->Freitag 18:00
Jungstr., Boxhagener, Schreina, Proskauer, Golden Gate, Proskauer, Golden Gate, Jungstr., Boxhagener, Falafel*, Cassiopeia Cube, Golden Gate, Cassiopeia Cube, Golden Gate, Jungstr.
<-Sonntag 23:00

*für Begleitung

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Lachen über Nazis?

6. Oktober 2006

In der aktuellen Ausgabe des von mir geschätzten RBB-Magazins Polylux (-“das letzte im Ersten“-) gibt es einen kurze Reportage unter dem Titel „Lachen über Nazis“. Von der Front deutscher Äpfel, über den Berliner Schlumpfempfang bis zum, und hier wird es wohl für die leser meines Blogs am interessantesten, „Aktionskomitee Nudistische Offensive“ Berlins, wird hier so einiges abgehandelt.

Im Beitrag wird ein etwas korpulenter Nackter mit Maske interviewt. Wer die Stimme und den Dialekt erkennt dem dürfte das zumindest ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern. Hihi.

(hihihahahoho!)

Warum heute gegen Nazis keine Satire mehr hilft, sondern nur handfester Drogenmißbrauch im 4/4 takt, erkläre ich dann beim nächsten mal.

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manche leute (er)kennt man sein ganzes leben…

3. Oktober 2006

Kleiner Beitrag aus freundlicher Emailsendung meiner Mama.
kitchenjoe feat. wastedvio
rotzbengels burtstach (oa) 1994

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Depressionen und andere Arschlöcher

27. September 2006


Das Wetter ist noch gut. Naja, es war zumindest noch gut. Man stelle sich vor, ein junger Mann wacht auf. Er hat ausgeschlafen. Er hat geschlafen, über 30 Stunden lang, aber er ist immernoch müde. Was war das für ein schlaf? Er fühlt sich verwirrt. Bevor er kaputt ins Bett gefallen war, hatte er gewacht. War er wach. War er hier und dort, hat getanzt und gelacht, hat drogen zu sich genommen, hat getrunken, viel getrunken. Er hat Nächte verstreichen lassen ohne sich auszuruhen. Er hatte Spass, viel Spass. War unterwegs gewesen mit Freunden und Menschen von denen er es zumindest behauptet.

Dann wacht er auf. Das Wetter ist (immernoch) gut. Kaum eine Wolke am Himmel. Er ist müde, verpeilt, verkatert. Er ist traurig. Er geht auf die Straße. Das Licht, es scheint von der Sonne zu rühren, blendet ihn. Mit verkniffenen Augen geht er zur Bäckerei, kauft sich ein Baguette. Das Baguette ist sicher nicht schuld an der ganzen scheiße. Es ist ein tolles Baguette, belegt mit allem was man sich auf seinem Baguette so wünscht. Deshalb kauft er es sich ja auch. Aber es schmeckt nicht, obwohl es schmecken müsste. Das es nicht schmeckt liegt nicht am Baguette sondern am allgemeinen Zustand des Konsumenten. Er nimmt noch einen Kaffee im Plastikbecher mit. Zwei milch, zwei zucker. Das ist schon besser. Er setzt sich hin, setzt sich auf eine Parkbank in einer kleinen Grünanlage und bleibt dort erstmal sitzen. Er denkt nicht groß nach, macht keine Pläne, sondern sitzt und ist damit beschäftigt unzufrieden zu sein. Nach Stunden der Unzufriedenheit steht er auf, geht nachhause, legt sich ins Bett, macht das Radio an. Im Sleep-modus schaltet sich das Radio von alleine wieder aus, aber das merkt er schon nicht mehr, er schläft schonwieder.

Vincent van Gogh

Dann wird es wieder Tag. Naja nacht. Er wacht auf. Steht auf. Macht das licht an, denn er ist in tiefster Nacht aufgewacht, denn er ist am tiefsten Mittag eingeschlafen. Er steht auf und macht das Licht an, stolpert in die Küche, setzt Wasser auf, trinkt Tee.

Schwarzer Tee ohne Zucker.

Er packt ein paar sachen ein, guckt auf die Uhr, es ist eine beschissene Uhrzeit. Wäscht sich. Putzt die Zähne. Verlässt das Haus. Geht zum Bahnhof. Sitzt in einem Zug, vollkommen anonym. Niemand interessiert sich hier für die anderen. Traurig sind irgendwie alle. Außer die Kinder. Die rennen hin und her und nerven alle die versuchen anonym zu sein. Umsteigen nach 4 stunden, aussteigen nach noch einer.

Taxi oder Bus? Taxi.

Am anonymsten sitzt man alleine in einem Haus, dass man kennt aber nichtmehr erkennt. Man sitzt allein, kann nachdenken, kann entscheiden, kann vergessen. Hat zu tun und die Uhr läuft weiter und weiter. Ein tag folgt dem anderen und nichts lenkt einen ab.

Zu jeder vollen Stunde kommt der Kuckuck aus der Uhr die noch an der wand hängt und schreit danke.

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Wochenende

8. September 2006

Ich verabschiede mich ins Wochenende.
Heute gehts zu einer „SOLI“party mit „Musik“ und „guuuuder laune“.
Morgen evtl. ins Berghain oder zu Liebe zur Musik oder zum Funkhaus.
Am Sonntag mach ich einen Gruppenausflug nach Hamburg.
Montag früh dann Bar25.

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zum wochenende…

28. August 2006

Eine kombination aus privatem Trauerfall und verfeierten Wochenende hielt mich die letzten Tage davon ab Einträge in diesem Blog zu verfassen. Nun ist aber Montag und das Wochenende schreit gradezu danach rezensiert zu werden.

Am Freitag begab ich mich, zugegebener maßen ohne große Erwartungen auf eine mittige Privatparty. Enttäuscht wurde ich dennoch von einer Mischung aus verkleideten Bewohnern des high-teq-dvd-player-klapphandy-deppenbezirks. Für den dort abgedudelten Elektropop konnte ich mich nicht wirklich begeistern und als mir dann auch noch verboten wurde die im Wohnzimmer stehende Elektroorgel zu zerrocken verschwand ich ohne große Worte. Von dort ging es dann mit einem kurzen Umweg über mein Zuhause direkt in die Köpi. Zum Glück musste ich kein Eintritt bezahlen sondern mogelte mich mit meinem schwach sichtbaren Bar25 Stempel hinein. Glück auch deswegen weil ich augenscheinlich auf der falschen Party gelandet war. Baggy-pants und Pommes-haare und dazu lauten trash-hiphop. Scheisse!
Ich fragte ob ich hier richtig sei, bei der Elektrosoliparty für Rene. Damit wusste aber keiner was anzufangen. Ich taumelte also (die 2 Flaschen Wodka hatten ihren Tribut gefordert) wieder heraus und wurde von der herumstehenden Restbevölkerung weiter ins Koma-F geleitet. Dort musste ich zum Glück auch keinen Eintritt zahlen, man rechnete mir den vorher ergaunerten Stempel mit dem hinweis ich hätte mich verlaufen auf den Eintritt an.

Nun war ich also zum ersten mal im „Koma-F“ der Köpi. Das ist ein Ort an dem es billigen Alkohol gibt, an dem es Stinkt, an dem die Beleuchtung diesen Namen nichtmal annähernd verdient und an dem sich leute zum Tanzen treffen, die keinerlei beherrschung mehr über ihren Körper haben. Meinem zustand entsprechend war ich also richtig, allerdings fühlte ich mich dennoch fehl am Platz. Autonomen-partys habe ich hier und hier zuletzt besucht und weis spätestens jetzt, dass ich mich davon scheinbar emanzipiert habe.

Nach einer Weile wurde mir ziemlich langweilig und wäre da nicht eine nette Begleitung nebst Anhang vorbei gekommen wäre ich wohl langsam nachhause gegangen. So aber machte ich mich nun zwecks Beschaffung von Betäubungsmitteln auf eine Odysee durch ganz Friedrichshain und halb Kreuzberg. (Anmerkung: mit Erfolg)

Später ging es dann zu einer netten Chillerei in eine noch nettere WG, ich schluckte das ein oder andere (Bier, Wein, Wasser, Ecstasy, Beruhigungsmittel), lauschte guter Musik und hatte einige nette Ziellose unterhaltungen.

Am späten Nachmittag, vieleicht war es auch bereits früher Abend, machte ich mich dann mit einigen der Feierschweine die noch nicht aufgegeben hatten auf den Weg zum sogenannten „Kontrollverluste“ open-air. Leider kamen wir nur etwa bis 50 meter vor den Veranstaltungsort. Dann entschloss sich meine gesamte Begleitung lieber umzudrehen und doch zur SEA U-Site an die Ostsee zu fahren. Ich war also alleine auf dem Festival. Dieser Zustand war aber nicht so schlimm, weil er nicht lange andauerte. Vor dem Elektrozelt trifft man bekanntlich meistens schnell jemanden, den man schonmal vor einer anderen Elektro-*Variable* getroffen hat. Als es dann aber Anfing kalt zu werden und zu regnen fuhr ich doch lieber nachhause.
Die folgende Nacht beendete ich gegen 5 Uhr morgens schwer geschädigt bei der Tanzbeschaffungsmaßname im PHB-Club. Das ist übrigens auch der Grund warum ich Sonntag nicht demonstrierte.

Alles in allem mal wieder ein nettes Wochenende. Viele tolle leute getroffen. Danke an alle :)

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in politischer mission

21. August 2006

Das hier wird sicher lustig und vorallem mal wieder ein guter Grund schon am frühen Mittag betrunken zu sein.

Ich weise dann sicher kurz vorher nochmal auf diesen Termin hin.

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Zeit auch ein Blog zu haben

Nun ist es engültig so weit. Nachdem ich zum widerholten male zum Thema unterschiedlicher Blogautoren wurde, habe ich mich entschlossen nun selbst meinen geistigen Äther im Internet zu veröffentlichen.

Das Thema über das ich schreiben will ist sozusagen die Quersumme aller mittel- wie kurzfristigen vorhaben, mit denen ich mich in meinem Privatleben auseinander setze:
Drogen & Politik.

Gepaart mit meiner oft gelobten „Can do it“-Mentalität wird das ganze hoffentlich nicht nur für mich, sondern auch für den geneigten Leser zu einem Spass.
Was mir noch fehlt: Ein logo das oben drüber kommt und möglichst provokativ ist. Ich will ja aufsehen erregen. Aber da hilft mir sicher bald jemand und schickt mir einen tollen Designvorschlag :)

Bis dann!