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manche leute (er)kennt man sein ganzes leben…

3. Oktober 2006

Kleiner Beitrag aus freundlicher Emailsendung meiner Mama.
kitchenjoe feat. wastedvio
rotzbengels burtstach (oa) 1994

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cocoomstyled…

…für diesen linktip darf man mir ruhig dankbar sein :)

hier gibt es hunderte, teils sehr fette sets zum herunterladen :)

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hört das denn nie auf?

ne,
1,2,3,… die message ist:

Das vorher gepostete „SvenPanel“ musste ich leider wieder rausnehmen da es dem outfit des blogs geschadet hat :(

wer aber immernoch bock auf ibiza hat, kann sich das panel einfach unter www.theshrine.de reinziehen.
viel spass :)

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unkommentiert

2. Oktober 2006

fragt der spiegel den jan so:

Am Abend des 30. Juni, einem Höhepunkt der WM-Euphorie – Deutschland hatte Argentinien mit 5:3 besiegt –, sind Sie beim diesjährigen Fusion-Festival in Mecklenburg-Vorpommern mit Deutschland-Trikot aufgetreten: Das Publikum hat Sie ausgepfiffen, als „Faschist“, als „Rassist“ und als „Kokser“ beschimpft. War das ein unvergesslicher Zusammenstoß mit einem Stück deutscher Wirklichkeit?

und der antwortet:

Ich war immer schon Deutschland-Fan – und immer schon Deutschland-Gegner: Das eine ist die Mannschaft, die auf den Platz läuft, das andere die Mannschaft, die im Reichstag sitzt. Ich habe das immer klar getrennt. Ich hatte Angst vor der Fußball-WM, die ganze Deutschtümelei kann ich nur schwer ertragen. Dann hat mich die gute Stimmung aber derartig geflasht: Türken, Libanesen, Palästinenser, die sich die Deutschland-Fahne an ihre Döner-Bude hängen! Und dann: das Fusion-Festival. Die Veganer-Raver, Öko-Raver, das Korrekt-Ghetto. Da hingen Schilder mit „WM-freie Zone“ und „Flaggenverbot“. Unerträglich. Da werden auf Seiten des alternativen Festivals so viele Regeln und Normen aufgestellt wie auf der anderen Seite, die man doch eigentlich bekämpfen will. Ich bin also im Deutschland-Trikot – das hatte ich mir in Göttingen noch extra bei Karstadt gekauft – auf die Bühne gegangen und habe „Deutschland! Deutschland! Deutschland wird Weltmeister!“ gerufen. Das fanden die PC-Leute halt nicht so witzig. Ökos vertragen keine Gags.

und das interview auch noch unter dem titel „Pop: Kritik muss Tanzen“.

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kühlbox meets diensdach

1. Oktober 2006

Hallo.
Natürlich unterstütze ich das.
Ja ich war nun schon zig-mal in der „bar25″. Nein, kein einziges mal hab ich mich wirklich wohl gefühlt.
Für mich war von Anfang an klar, dass ich diese aktion unterstützen würde. Am liebsten würde ich extra deshalb sofort nacht Berlin kommen.

Morgen, bzw heute, bzw nachher, um 16 Uhr wird gegenüber der Bar25 ein zweiter Dancefloor eröffnet. Ohne irgendwie absprache gehalten zu haben stelle ich den organisatoren mein kühlbox soundsystem zur verfügung… clubmate statt clubmarke ist das motto und ja: Ich stehe eher auf hangar-schrabbel style als auf flachgewichsten bar25 sonnenbrillenelite fetischismus.

Also heute, Sonntag, 16 Uhr alle vor die Bar25 und zeigen wo die Party ist. Danach mit allen leuten an den ehemaligen Oststrand. Da bauen unsere Freunde von der Elektroschelle ihre Anlage auf und es gibt fetten Sound (viel fetteren als in der Bar) auf die Ohren. (Umsonst)!

Alle emanzipatorischen techno-leute:
Mindestens heute gegen die Bar.

16 Uhr vor der Bar25
danach am „ehemaligen Oststrand“ mit Dj’s und Liveacts.
Kommt zahlreich:
TOITOITOI:
wastedvio

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„Representing Deutschland“

28. September 2006

So, bzw so oder so wirbt Volkswagen in den USA für „German Engineering“.

it’s defenitly sucking…

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Wesensverwandtheit.

Das Dreifingerfaultier ist ein äußerst faszinierendes Geschöpf. Im Grunde ist die Trägheit sein einziger Wesenszug. Es schläft im Durchschnitt 20 Stunden am Tag. Am regsten ist das Faultier bei Sonnenuntergang, wobei das Wort „rege“ hier mit größtmöglicher Relativität zu verstehen ist. Am Boden kriecht es, wenn es motiviert ist, mit einem Tempo von 250 metern die Stunde zu seinem nächsten Baum, das heißt, 440 Mal langsamer als ein motivierter Gepard. Unmotiviert legt es vier bis fünf Meter die Stunde zurück. Trifft man auf freier Wildbahn auf ein schlafendes Dreifingerfaultier, so genügt es in der Regel, es zwei bis drei Mal anzustoßen, um es zu wecken. Es wird sich dann in jede erdenkliche Richtung umsehen, nur nicht in die, aus der der Stoß kam.

Was das Gehör angeht, ist ein Faultier nicht wirklich taub, es interessiert sich nur nicht für Geräusche. Und den etwas höher entwickelten Geruchssinn sollte man auch nicht überschätzen. Es heißt sie könnten abgestorbene Äste riechen und dann meiden, doch es wird berichtet, dass Faultiere häufig zu Boden fallen, weil sie sich an abgestorbenen Ästen festhalten. Man fragt sich, wie ein solches Tier überhaupt überleben kann. Es überlebt, weil es so langsam ist. Trägheit und Schläfrigkeit schützen es vor allen Gefahren, sie sorgen dafür, dass ein Jaguar oder Ozelot das Faultier überhaupt nicht wahrnimmt. Das Dreifingerfaultier lebt in vollkommenem Einklang mit seiner Umgebung. Stehts hat es ein gutmütiges Lächeln auf den Lippen.

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von den farben…

„Wisch dir die scheisse ausm Gesicht!“ schrie irgendeine Person die ich nurnoch in umrissen erkennen konnte. „Nein!“ schrie ich zurück. „Das ist unsere Kriegsbemalung!“. Irgendjemand hatte mir das Gesicht blau angemalt und gesagt „jetzt gehörst du zu uns“. Ich war stolz. Man drückte mir einen Topf mit Farbe in die Hand und ich verstand sofort. Meine Aufgabe war es so schnell es geht viele Menschen in unsere Mannschaft zu holen. Denn die anderen Freaks, jene mit roter farbe, würden ebenso eifrig am Endsieg arbeiten. Ich war auf dem absoluten höhepunkt meines PCP-Rausches. Ich grinste, tanzte und malte und tanzte und grinste. Ab und an kamen mir ein paar Worte über die lippen, die ich aber selbst nichtmal mehr verstand. Egal, denn ich war nicht alleine.

Ich hatte schon die zweite nacht nicht geschlafen. Hatte sogar am vorabend noch Kreislaufzusammenbrüche von den scheinbar doch zu großzügig konsumierten Pillen gehabt, war eigentlich durch und fertig. Aber jetzt hatte ich nochmal Kraft, konnte Bäume aus dem Boden reißen, war wie frisch aus dem Ei gepellt. Licht schien ein neues erlebnis zu sein, es drang mir tief in die knochen, es war früher Mittag oder später Vormittag, je nach Betrachtungsweise. Um mich herum tanzende, grinsende leute. Manche trugen flaggen, fast alle hatten fahnen.

Die stimmung war gelöst. Wen „wir“ noch nicht blau gemalt hatten, hatten „sie“ rot gemalt. Wir brauchten wasser, wir fragten, holten, organisierten, bekamen es. Wir versuchten so manchem das rot abzuwaschen und nun doch wieder blau einzufügen. Es gab zwei weiße banner, sie waren zwischen Bäumen gespannt. Von zeit zu zeit ein flash: Wir malten. Nein kleksten. Jemand hatte sich einen Turban aufgesetzt.

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ride the line

Das hier hat mich grade sehr fasziniert.

vorallem als ich das hier gesehen hatte:

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Wut im Paradies

27. September 2006

Den Fernsehfilm, dessen Inhaltsangabe so beginnt, zeigt das sogenannte Erste am Mittwoch im Hauptabendprogramm. Wie zum Hohn, nachdem dafür der umstrittene Fernsehfilm ‚Wut', «harter, politisch nicht korrekter Stoff» (‚Tsp.‘/ Sa.), weichen musste.

«Wut» läuft dann am Freitag um 22.00 Uhr, eingebettet in eine «Livediskussion mit Politikern, Experten und Betroffenen» sowie Sandra Maischberger. Im Anschluss beruhigt wiederum ein ‚romantisches Drama‘ («Als die attraktive Hamburger Landschaftsarchitektin Ulrike Bongart ein Weingut in der Nähe von Barcelona erbt…») die Gemüter.

(via.)